Ortsbegehung mit Bürgermeister Jonas Glüsenkamp

Jonas Glüsenkamp, der Mann der keine Kälte kennt. Fokussiert und stilsicher, aber ohne Jacke und Mütze bei frischen sechs Grad durchs Quartier. Foto: Charlotte Moser

Nur drei Tage nach der Stichwahl zum Oberbürgermeister kam der Zweite Bürgermeister der Stadt Bamberg, Jonas Glüsenkamp, gemeinsam mit Stadtrat Christian Hader zu einer Ortsbegehung in unser Quartier. Für unseren engagierten Bürgerverein, der stadtpolitisch dennoch eher im Kleinen arbeitet, war das ein bemerkenswertes Zeichen der Wertschätzung.

Nach einem kräftezehrenden Wahlkampf hätten andere den Termin möglicherweise verschoben. Das hätten wir gut verstehen können. Trotz der anstrengenden Tage zuvor nahm Jonas Glüsenkamp sich Zeit für den Besuch.

Bürgervereinsvorstand Gregor Linz erläutert Jonas Glüsenkamp und Christian Hader mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Foto: Charlotte Moser

Direkter Austausch vor Ort

Die Ortsbegehung verlief erfreulich entspannt. Vom Tante-Emma-Laden am Michelsberg ging es bei unserem spätmittäglichen Quartiersspaziergang hinunter Richtung Sutte. Unterwegs wurde angehalten, diskutiert, gezeigt und erklärt. Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp präsentierte sich dabei so, wie man ihn aus den Medien kennt: lösungsorientiert, zugewandt und vermittelnd. Im Zusammenspiel mit Stadtrat Christian Hader entstand ein konstruktiver Dialog mit konkreten Rückfragen und unmittelbaren Einschätzungen. Genau so, wie man sich eine Ortsbegehung vorstellt.

Torschuster im Fokus

Neben verschiedenen Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Quartier stand vor allem die Reduzierung des motorisierten Durchgangsverkehrs im Fokus. Beim Stopp am Verkehrsknotenpunkt Torschuster ließ sich das Thema unmittelbar erleben. Zahlreiche vorbeifahrende Autos und Kleintransporter sorgten auf dem Kopfsteinpflaster für eine deutliche Geräuschkulisse. Alle mussten etwas lauter sprechen, um sich zu verstehen.

„Boxenstopp“ am Torschuster: Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp im Gespräch mit Mitgliedern des Bürgervereins zur Umsetzung des VEP 2030. Foto: Charlotte Moser

Rückenwind für Verkehrsberuhigung im Quartier

Jonas Glüsenkamp und Christian Hader bekräftigten im Gespräch das Ziel und ihre Unterstützung, den VEP 2030 weiter voranzubringen. Dazu gehört auch die Abbindung des südlichen Torschusters.

Wie unser Bürgerverein versprechen sich auch Jonas Glüsenkamp und Christian Hader von dieser Maßnahme bei überschaubaren Kosten eine deutliche Verbesserung des Quartierlebens. Dazu gehören insbesondere mehr Schulwegsicherheit, eine spürbare Verkehrsberuhigung über den Torschuster hinaus, eine höhere Aufenthaltsqualität für Anwohnerinnen, Anwohner und Touristen sowie der Schutz der historischen Bausubstanz.

Im Schutz des Regenschirms von Bambergs Zweitem Bürgermeister Jonas Glüsenkamp erläutert Dr. Christiane Kolb vom Arbeitskreis Verkehr des Bürgervereins Untere Historische Bergstadt, die Verkehrssituation in der Sutte. Foto: Charlotte Moser

Der Termin fand am Mittwoch, 25.03.2026, statt. Teilgenommen haben Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (GRÜNE), Stadtrat Christian Hader (GRÜNE) sowie Mitglieder des Bürgervereins Untere Historische Bergstadt. Da die Ortsbegehung an einem Werktag stattfand, waren überwiegend der Vorstand und Mitglieder des Arbeitskreises Verkehr des Bürgervereins vertreten.